Ich muss ehrlich gestehen, dass ich vor meinem ersten Paragliding-Flug mehr als Respekt hatte.
Als wir morgens in der Paragliding-Agentur ankamen erzählte uns der eine Pilot, dass das Wetter nicht das Beste wäre und wir Probleme beim Fliegen bekommen würden. Auch die Tatsache, dass wir nur etwa 10 - 15 Minuten statt der versprochenen 30 Minuten in der Luft wären, machte die Sache nicht besser.
Als Entschädigung für das schlechte Wetter und den kurzen Flug versprachen uns unsere Piloten ein Aktion-Paragliding wie in einer Achterbahn, was ich dankend ablehnte. Ja, ich kleiner Schisshase mag schließlich auch keine Freizeitparks und finde ein Fahrgeschäft namens "Disco-Fieber" o.ä. schon sehr nervenaufreibend.
Nach dem ich allerdings auf über 2000 Metern in der Luft hing und irgendwie nichts Spektakuläres passierte, dachte ich über das Angebot noch einmal nach.
Die Aussicht war toll und man konnte über ganz Pokhara schauen und sich das Himalaya-Gebirge anschauen, aber 30 Minuten lang?!?
Kurzer Hand sagte ich meinem Piloten, dass ich bereit auf ein bisschen mehr Achterbahn wäre. Keine Minute später konnte ich nicht mehr zu ordnen, wo Norden oder Süden war. Obwohl ich das mit meinem tollen Orientierungssinn eigentlich nie kann... Wie auch immer, ich wusste gar nicht wie mir geschieht, aber es war einfach der WAHNSINN!!!!

Ein kleines Video habe ich auch für euch. Beachtet die immer perfekte Pose meines Piloten, der wohl darin geübt ist, in die Kamera zu schauen. Ganz im Gegenteil zu mir, vor allem in dem Moment, als sich Nepal um mich rum gedreht hat...

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen