Samstag, 28. September 2013

Die sieben Sachen packen

Bevor man (bzw. Conny) in die Weiten des Asiens verschwindet, denkt man darüber nach was man den alles so einpacken soll.
Ist natürlich mehr als schwierig so etwas einschätzen zu müssen, wenn man das Land und das Klima nicht wirklich kennt.
Eventuell unterstützt einem das Internet und man kann das Klima googeln, aber glaubt bloß nicht daran, was da steht. Meteorologen gibt es hier anscheinend nicht und ich bin sehr froh, dass ich nicht die einzige bin, die ihren Rucksack völlig falsch gepackt hat.
Ja, an lange Hosen, warme Pullis und dicke fette Socken habe ich gedacht. Aber leichte Hemdchen oder einfach nur Klamotten in denen man sich nicht bei 30° und purem Sonnenschein zu Tode schwitzt....?!
Nun gut, also ging es heute zum Shopping.

Ich habe im Übrigen die letzten Tage nichts gepostet, da ich wieder einmal im Bett lag. Nach dem Auskurieren einer schönen Magendarminfektion (mit Hilfe von Antibiotika) blieb mir nichts erspart und ich durfte mich zusätzlich noch mit einer Grippe rumschlagen. Nun bin ich hoffentlich wieder halbwegs auf den Beinen. Obwohl ich sagen muss, dass das, was ich euch jetzt berichte, mehr als anstrengend war und nicht sehr positiv zur Genesung beigetragen hat.

Nun - Shopping...
Um uns in die richtige Stimmung zu bringen, ging es erst einmal in eine Art Botanischen Garten.

Garden of Dreams


 Rechts könnt ihr meine liebe Arbeitskollegin Julia sehen. In der Mitte Sandra, sie arbeitet ebenfalls beim GIZ, allerdings nicht in unserem Office. Rechts mein Mitbewohner Eric aus New York.

Dort nahmen wir also völligst überteuerten Kuchen und Kaffee zu uns. Ist halt son Touri-Ding, was ich niemanden wirklich empfehlen würde.
Was ich dort allerdings fand waren Unmengen an Engelstrompeten. Meine alten Mitbewohner aus Jena können sich sicherlich noch erinnern ;-)


Zum Essen gesellten sich dann noch ein paar Tierchen.

Dann ging es also los zum "großen Shopping". Wir kamen auf einer Straße an in der es wirklich alles gab. Von Adidas, Zara, Mango, Nike, H&M...
Allerdings müsst ihr euch das wie eine Spielzeugstadt vorstellen. Kennt ihr dieses Bild, wenn ihr im Flugzeug sitzt und über eine Stadt fliegt und alles so wahnsinnig klein ist? Ja genau!
Erfolgreich waren wir also nicht unbedingt. Hinzu kommt, dass alles sehr teuer war.
Wir verschwanden dort also wieder und gingen zum BhatBhateni. Das ist "der" Supermarkt in Kathmandu. Hier findet man alles, was Mann und Frau brauchen. Super, wenn man etwas Besonderes kochen möchte und einige Zutaten benötigt. Wir haben uns zum Beispiel dazu entschlossen morgen Falafel zu machen.

Am Ende unseres Einkauftrips sind wir durch Zufall auf das Dach des Hauses gelangt. Das war schon ein kleines Abenteuer, da wir durch eine kleine Baustelle mussten und das mit unserem gesamten Einkauf.


Aber es lohnte sich! Oben angekommen hatten wir eine tolle Sicht, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte...






Leider war es dann doch sehr bewölkt und regnerisch und die Sonne ging gerade unter, aber dennoch konnte ich ein paar schöne Momente einfangen.

Der krönende Abschluss war ein gemeinsames Essen in unserem (heute dazu benannten) Lieblingsrestaurant.
Ich glaube jeder, der mal in Nepal war, liebt Momos! Ich hoffe sehr, dass ich in meiner Zeit hier lerne selbst Momos zu machen, denn sie sind wirklich sau lecker!!!!!


Eigentlich ist es nichts anderes, als Teigtaschen gefüllt mit Gemüse oder wahlweise Fleisch. Mal sehen, eventuell kann ich euch in ein paar Monaten von meiner Kochkunst und den Momos überzeugen.

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