Zum einen erfuhren wir von einer neuen Glaubensrichtung - dem Sikhismus.
Da es zu dem Glauben gehört sehr offen zu allen Menschen zu sein und keinen auf Grund seiner Herkunft, seines Geschlechts oder etwas anderen auszuschliessen, waren wir herzlich willkommen und konnten an der täglichen Zeremonie teilnehmen.
Ein paar Grundregeln gab es allerdings zu beachten. Wir mussten unsere Schuhe ausziehen und unseren Kopf bedecken. Außerdem vor dem Betreten des Tempels die Hände und Füße waschen.
Im Gebäude selbst fand eine lustige Party statt, so machte es jedenfalls den Anschein. Alle waren freundlich, sangen und außerhalb des Altarraumes gab es eine große Tee- und Essensküche, bei der sich jeder bedienen durfte. Diese Küchen wurden allein durch Spenden und ehrenamtliche Tätigkeiten betrieben.

Selbst am letzten Tag standen wir ganz unverhofft vor einem Sikh-Tempel, der noch viel größer und prunkvoller anzuschauen war, als der erste.
Im Innenhof gab es einen großen Teich, in denen die Leute sich wuschen. Oder sie saßen einfach nur gemeinsam am Rande und genossen das schöne Wetter und die Geselligkeit.
Zum Schluss entschieden wir uns dem Sikhismus auf unsere eigene Art und Weise beizutreten und kauften und zwei der fünf Merkmale, die einen Sikh ausmachen.
Zum einen das Halsband mit dem Sikh-Zeichen. Zum anderen einen Armreif, der die Armen und Bedürftigen vor Angriffen schützen soll.
Nicht das wir ansatzweise solch einer Religion Glauben schenken und auch verhöhnen möchten wir diese nicht, aber diese Freundlichkeit und dieses Beisammensein hat uns mehr als beeindruckt. Man fühlte sich einfach sofort aufgenommen und zugehörig.
Auf jeden Fall habe ich mir vorgenommen in Deutschland solch einen Tempel ebenfalls zu besuchen und zu schauen, in wieweit es Unterschiede zwischen den Sikhs in Indien und denen in Europa gibt.
Andere Dinge haben wir natürlich auch erlebt und dürfen nicht vergessen werden.

Jama Masjid - einer der größte Moscheen der Erde. 20.000 Gläubige wurden am Mittag erwartet. Dazu wurden unzählige Gebetsteppiche ausgerollt. Leider hatten wir keine Möglichkeit der Zeremonie beizuwohnen, da es anfing zu regnen und alle nach draussen stürmten.
Umso fragwürdiger ist doch, dass am Vorabend kein Inder dieses riesen rote Gebäude kannte.
Wir hatten uns nämlich verirrt und wollten uns mit einer Rikscha zum Hostel zurückfahren lassen.
Allerdings kannte keiner unser Hostel, noch das große rote Gebäude von dem wir immer wieder sprachen. Nach anderthalb Stunden "Rumgeirre" in Delhi fand ich dann schliesslich den Zimmerschlüssel mit der genauen Adresse des Hostels.


Vom Turm aus, hatte man eine tolle Sicht über die Stadt. Und das Gewand das ich trage, diente der Verschleierung der Frau.

Tattoowieren am Straßenrand


Ziel war es den Garden of five senses zu finden. Kläglich sind wir gescheitert, landeten allerdings in diesem kleinen buddhistischen Paradies.


Polizisten, die auf einem am Metroeingang ununterbrochen zielen
Fortsetzung folgt!























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