Für ein paar Tage ging es nach Baiwahara, einem kleinen Ort an der indischen Grenze, das nicht unweit von Lumbini - dem Geburtstort Buddhas - entfernt lag.
In einem Localbus fuhr ich also von Kathamandu nach Baiwahara, das so viel bedeutet wie: Ziegen, Hühner und riesige Gaskartuschen gesellen sich zu einem und man kann froh sein, wenn man einen Sitzplatz ergattert und nicht stehen muss oder gar auf dem Dach sitzt.
Eine ganz andere Landschaft empfing mich im Terai. Dschungel, Flachland und Felder soweit das Auge reicht. Vom Himalaya sah man recht wenig, vor allem, weil es aber auch diesig war. Stellenweise kam ich mir vor, wie in Brandenburg.
Die Luft war gleich viel feuchter und die Sonne brannte förmlich auf der Haut. Es war wirklich heiß!
In diesem kleinen Ort ließ ich es mir also gut gehen. Geprägt durch Indien durfte ich mich an kulinarischen Delikatessen erfreuen.
Am letzten Tag ging es dann schließlich nach Lumbini. Eine große Gartenanlage mit zig Stupas und Monestries aus allen Ländern. Außerdem natürlich DEM Ort, an dem der große Buddha einst das Licht der Welt erblickte. Da, wie zu erwarten, sehr viele Touristen unterwegs waren, versuchte ich ein wenig am Rande des üblichen Touristen Pfades die Ruhe und das Grüne zu geniessen.
Der krönende Abschluss dieses Ausflugs war der Rückflug nach Kathmandu in einer 18-Mann Propellermaschine. Ruckelnd ging es bei strahlenden Sonnenschein durch die Lüfte am Himalaya-Gebirge vorbei.
Nun treibt es mich für die nächsten zwei Wochen raus aus Nepal. Beginnen werde ich in Kuala Lumpur, Malaysia. Von dort aus werde ich auf dem Landweg nach Thailand und meinen letzten Monat in Asien auskosten.





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