Dienstag, 1. April 2014

Rockclimbing in Thailand


Nach 6 Monaten Nepal entschied ich mich auch noch andere Länder Asiens zu bereisen. Leider hatte ich nur ein Zeitfenster von knapp zwei Wochen, die ich aber in vollen Zügen genoss.
Startpunkt war Kuala Lumpur in Malaysia.
Um 3 Uhr morgens am Flughafen angekommen kaufte ich mir ein Busticket, das mich nach Thailand bringen sollten. Aber zuvor musste ich erst einmal fast 6 Stunden Wartezeit hinter mir lassen. Was ich fand war eine äußerst gemütliche Wartehalle.

Der Komfort der Sitze, das warme Neonlicht und die Sicherheit, das auch wirklich keiner meine Sachen stehlen würde, ließen mich schnell einschlafen... 
Kurz um, völlig übermüdet und gelangweilt trat ich meine 12 Stunden Busfahrt an. Allerdings war dies der komfortabelste Bus, in dem ich je saß. Zwar war die Klimaanlage auf gefühlte 15°C runter gedreht, aber jeder Platz hatte einen unglaublich großen Fußraum, so dass man seine Füße GANZ ausstrecken konnte, es gab warme Decken, Wlan und eine Stromversorgung an Bord.


Schließlich schaffte ich es noch am Abend nach Thailand, in den schönen Ort Krabi. Von dort aus startete ich dann am nächsten Morgen zum Strand Rai Leh (Railay), eines der bekanntesten Kletterstrände.
Im Boot auf dem Weg nach Railay traf ich auf Chiho aus Japan und den amerikanischen Josh, die ebenfalls zur Insel wollten, um zu klettern. Wir entschieden uns dazu ein günstiges Bungalow zu finden und dieses zu teilen. Doch erst einmal am Strand angekommen, waren wir überwältigt von der Schönheit und den vielen kleinen Restaurants direkt am Wasser, in denen wir unsere leeren Bäuche mit typischen Phat Thai und einem Thai Tea füllten.




Schließlich erkundeten wir den Ort, bevor wir völlig k.o. und mit viel Vorfreude auf den kommenden Tag ins Bett fielen. Was wir fanden war das:








Für die nächsten drei Tage hieß es dann nur noch klettern, klettern, klettern - an den schönsten Stellen Thailands.
Klippen direkt am Wasser mit einem wahnsinns Ausblick oder meterhohe Felswände im innern von Railay. Die tropischen Temperaturen ließen einen ganz schön ins Schwitzen geraten, aber die Naturschönheit machte jede Anstrengung wett.






Diesen ganzen Kletterspaß rundete ein Tagesausflug der ganz besonderen Art ab. Auf ging es zum Deep Water Solo! Diese Tour war der Grund warum ich auf Railay gelandet war. Denn nur dort boten sie einen Trip zu den abgefahrensten Klippen an, an denen man ohne Seil klettern konnte, um sich dann ins offene Wasser fallen zu lassen. 

 

Anschließend fuhren wir zu einem Riff, um zu schnorcheln und die schönsten Korallen und Fische zu bestaunen.

Das war allerdings nicht alles! Zum Sonnenuntergang landeten wir auf einer kleinen Insel, auf der wir es uns gemütlich machten und zum Abend aßen. 




Im Dunkeln ging es dann schließlich zum Mondschein-Schnorcheln, das einfach unfassbar war und kaum zu beschreiben. Das Wasser war voll mit tausenden kleinen Lichtpunkten und Lichtquellen. Stundenlang hätte ich mir dieses Lichtspektakel anschauen können, doch auch die schönste Erfahrung hat irgendwann ein Ende und so landete ich abends glücklich, kaputt und voll mit neuen Eindrücken im Bett.

Nach meinem Thailand-Kletter-Erlebnis ging es wieder zurück nach Kuala Lumpur.
In meinem nächsten Post soll es dann um diese tolle malaysische Stadt gehen!

--- Fortsetzung folgt ---


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