Wir, das waren Evelien, Josh, Max und ich, machten uns am Vormittag auf in einen Nationalpark. Was uns dort erwarten sollten, davon hatten wir nicht im geringsten eine Ahnung. Mal davon abgesehen, dass wir uns vorab eh nicht groß informierten.
Mit semi-manuellen "Motorrädern" ging es los den Berg hoch.
Ein wenig regnete es, dieser Nieselregen zeckte allerdings so sehr auf der Haut, dass wir gezwungen waren in der schwülen Hitze die Regenjacken anzuziehen. Doch nur nach ein paar Kilometern waren wir froh über dieses Kleidungsstück. Denn je höher wir kamen, umso kühler wurde es. Nicht nur das, umso weniger sahen wir auch. Ganze Nebelschwaden zogen auf und es war teilweise schwierig überhaupt den Vordermann zu erkennen.
Vorbei kamen wir an verschiedenen Sehenswürdigkeiten. Außerdem kauften vor ein paar Jahren Chinesen in diesem Park hiesige Grundstücke, um dort Resorts für chinesische Touristen zu erbauen. Die Gebäude wirkten unwirklich und sehr skurril in diesem grünen friedlichen fleck Erde mitten in Kambodscha.
Doch was uns wirklich beeindruckte waren ein paar leerstehende Häuser. Der Nebel zog sich sogar durch das Innere und keine Menschenseele war dort. Ich habe noch nie etwas gruseligeres am helllichten Tage erlebt, als diese Orte. Eine kalte neblige Brise zog durch die ohne Fenster und Türen gespenstigen Gebäude. Ab und zu klapperte und polterte eine Holzdiele oder eine noch vorhandene Tür. In diesem Moment war ich mehr als froh dort nicht allein zu sein.
Nach dem merkwürdigem Erlebnis hatten wir zum Schluss allerdings noch einen tollen Blick auf Kampot (der Stadt in der ich mich zur Zeit befinde).
Mein Guesthouse ist ein kleines Paradies mit kleinen Bambushütten direkt am Wasser. Nach drei Tagen Aufenthalt hier muss ich mich allerdings langsam auf den Weg nach Vietnam machen, denn bis Sonntag bleibt nicht mehr ganz so viel Zeit.
Heute wird aber ersteinmal gespannt das Deitschland-Brasilien- Spiel verfolgt! Viel Spaß euch dabei!








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