Nachdem ich in dem schönen und idyllischen Ort Kho Kong zwei Nächte verweilte und tolle Eindrücke sammelte, beschloss ich heute die Hauptstadt Kambodschas unsicher zu machen.
Morgens ging es also mit dem Bus auf eine etwa 6 stündige Fahrt durch die Weiten des Landes.
Kambodscha hat etwas ganz besonders schönes. Es ist flach und trotzdem mag ich es! An jeder Ecke entdecke ich neue Bäume und Pflanzen, die ich noch nie zuvor gesehen habe. Das macht das ganze Bild der Landschaft so extrem anders. Zwischendurch stößt man auf Flüsse, an deren Ufern kleine Häuser mit Wellblechdächern stehen, auf dem Wasser halbzusammenfallende Fischerboote aus Holz.
Im Bus fror ich regelrecht. Haben Khmer doch die selbe unmögliche Angewohnheit überall die Klimaanlage auf den gefühlten Nullpunkt zu stellen, so wie ich es in Thailand und Malaysia bereits erleben durfte. Nun ist es aber nicht so, dass die Khmer nicht selbst frieren würden. Teilweise sitzen sie mit Schals und Decken da und wenn nicht, sieht man sie unentwegt frösteln.
Also immer schön an eine Jacke oder eine Decke denken...
Halb durchgefroren kam ich dann in Phnom Penh an, das allerdings noch schwüler und drückender wirkte, als die teilweise im Dschungel liegende Küstenstadt Kho Kong.
Eine Herde Tuktuk Fahrer stürzte auf mich ein, ich hatte kaum Zeit mich zu orientieren, schon hatte ich Citymaps, Hotelbilder und Ausflugsziele vor meiner Nase. Das ist wohl Asien...
Nachdem ich über einen riesigen Markt am Busbahnhof geschlendert war, auf dem man anscheinend alles erwerben kann, was man sich nur vorstellen kann (oder auch nicht vorstellen kann), machte ich mich auf die Suche nach einem Hostel.
Dort angekommen huschte ich schnell mit leeren Magen unter die Dusche, um dann weitere Delikattessen Kambodschas auszuprobieren. Dazu kam es aber leider nicht, denn ein Monsunregen mit heftigen Gewitter machte mir einen Strich durch die Rechnung. Da dieser immer noch anhält, musste ich die Erkundung der Stadt leider auf morgen verschieben. Was ich bisher allerdings erhaschen konnte, sagt mir mehr als zu. Es ist wohl eine Stadt nach meinem Geschmack, aber dazu später mehr!


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